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Rivella macht mehr Umsatz

Rivella macht mehr Umsatz
Trotz eines Abschwungs im Auslandgeschäft hat Rivella im letzten Jahr mehr umgesetzt.
Bild: Rivella

Leichte Getränke sind bei Rivella gefragt. Der Umsatz stieg im 2019 um 1,1 Millionen auf 140,1 Millionen Franken. Im Ausland jedoch hinkt das Geschäft seit dem Rückzug aus dem deutschen Markt.

Insgesamt 105 Millionen Liter Erfrischungs- und Fruchtsaftgetränke hat Rivella im 2019 verkauft und dabei einen Umsatz von 140 Millionen Schweizerfranken erwirtschaftet. Die Inlandverkäufe legten indes um 2,3 Prozent zu, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Vor allem die Focus-Water-Vitaminwassser und das neue leichte Rivella Fresh hätten sich positiv auf das Resultat ausgewirkt, während sich die Auslandumsätze aufgrund des starken Schweizer Frankens rückläufig entwickelten. Besonders die leichten Getränke seien laut Rivella gefragt, weil die Diskussion rund um den Zucker in aller Munde sei.

Leichte Getränke gefragt

 «Wir stellen uns der Thematik und setzen in der Sortimentsgestaltung und der Kommunikation vermehrt auf leichte Getränke», lässt sich Erland Brügger, Geschäftsleiter der Rivella AG zitieren. Die strategische Entscheidung, einen Einstieg in den Vitaminwasserberich zu wagen und ein neues zuckerreduziertes «Rivella Refresh» zu lancieren. Auch bei der Einführung von «eau&moi», einem System zur Anreicherung von Trinkwasser, sei man richtig gelegen.

Hintergrund: Mit der Übernahme der jungen Zürcher Getränkeunternehmung Fluidfocus AG auf 1.1.2019 stieg die Rivella AG in den Wachstumsmarkt der Vitaminwasser ein. Die Lifestyle-Produkte verzeichnen Rivella zufolge bisher zweistellige Zuwachsraten. Bei der neuen Produktlinie «eau&moi», die nur im Onlinhandel erhältlich ist, handelt es sich um ein hauseigenes Getränkekonzept zur Anreicherung von Trinkwasser mit Frucht- und Kräuterpürees für Kunden, die lieber Hahnenwassser trinken.

Der Umsatz im Auslandgeschäft brach jedoch nach dem starken Wachstum im Vorjahr um 13.3 Prozent ein. Grund dafür seien vor allem der starke Franken gewesen sowie der Rückzug aus dem Deutschlandgeschäft. Dies bestätigte eine Sprecherin gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.