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Weniger Schweizer Biscuits exportiert

Weniger Schweizer Biscuits exportiert
Die Biscuits-Exporte leiden unter anderem wegen des starken Frankens.
Bild: Wernli

2019 gingen die Exporte von Schweizer Dauerbackwaren stark zurück. Der Inlandmarkt erholte sich hingegen.

Die Exporte der Dauerbackwaren sanken letztes Jahr um 7,4 Prozent auf 10'486 Tonnen, wie Biscosuisse mitteilt. Seit 2010 gingen die Exporte damit um 37 Prozent zurück. Der Export-Anteil lag letztes Jahr noch bei 24,6 Prozent. Exportiert wurden die Biscuits in 70 Länder, am meisten gingen nach Deutschland, danach folgten Frankreich, Saudi-Arabien und China.

Im Inland erholte sich der Markt etwas. Die Verkaufsmenge legte um 1,3 Prozent auf 32'137 Tonnen zu, der Umsatz stieg um 0,9 Prozent auf 351,9 Millionen Franken. Der Marktanteil der Importwaren stieg jedoch und knackte mit 50,1 Prozent die 50-Prozent-Marke.

Als Dauerbackwaren gelten laut Biscosuisse Apéro- und Salzgebäcke, brotähnliche Gebäcke wie Zwieback und Knäckebrot, Spezialfabrikationen (wie Dessert-Halbfabrikate), Spezialitäten (wie schokolatierte Gebäcke), Standard-Biscuits und haltbare «Frischbackwaren» (beispielsweise Cakes und Getreideriegel).