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Zwicky: Trends mit Traditionsprodukten

Trends mit Traditionsprodukten
Ein Schweizer Original: Zwicky ist seit 1892 bekannt als führende Spezialitätenmühle.
Bilder: zVg

Zwicky hat sich seit mehr als einem Jahrhundert zur bedeutendsten Schweizer Spezialmühle ihrer Art entwickelt. 1892 gegründet, befindet sich die Schälmühle in der vierten Generation in Familienbesitz und ist im thurgauischen Müllheim-Wigoltingen beheimatet.

Zwicky ist kein Unbekannter im Spezialmühlengeschäft. 2017 feierte das Schweizer Familienunternehmen sein 125-jähriges Bestehen. Zu den Hauptprodukten, die verarbeitet werden, zählen vor allem Getreide und Hülsenfrüchte. Basierend auf den spezifischen Anforderungen der Industriepartner, entwickelt das Traditionsunternehmen diverse Halbfabrikate. Zu den weiteren Geschäftsfeldern zählt die Schälmühle hochwertige Lebensmittel wie cholesterinsenkende Gerstemüeslisorten, Protein- oder glutenfreie Produkte. An der FI Europe 2019 in Paris haben wir einen Teil des aufgestellten Teams des Schälmühlenspezialisten getroffen und so einiges über die aktuellen Trends erfahren.

Traditionelles für neue Bedürfnisse

«Man sieht, Zwicky unterstützt seit jeher mit feinen Nahrungsmitteln aus Getreide, Hülsenfrüchten, Kernen und Saaten eine gesunde Ernährung», betont denn auch Kurt Krucker, Geschäftsführer der E. Zwicky AG. Alles in allem werden heute knapp 1000 verschiedene Produkte im Kanton Thurgau hergestellt. Dank einem Spezialverfahren – dem Collatieren – bleibt der Vollwert von Wuchs- und Vitalstoffen,  Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen auf natürliche Weise für lange Zeit in den Produkten erhalten. Zwicky verarbeitet dabei ausschliesslich GVO-freies Getreide bester Qualität, also ohne gentechnisch veränderte Organismen.

«Die Rohstoffe haben sich über die Jahre eigentlich nicht grundlegend verändert – es gibt kaum etwas, was wir nicht schon seit Jahrzehnten bei uns verarbeiten», erklärt Kurt Krucker. «Wichtig dabei ist aber, dass die sich stetig verändernden Bedürfnisse der Konsumenten erfüllt werden.» Die unterschiedlichen Ernährungsbedürfnisse spiegeln sich klar in den Zwicky-Nahrungsmittel und Halbfabrikaten wieder. So gibt es vegane, Bio-, glutenfreie, proteinreiche, laktosefreie, ballaststoffreiche, zuckerarme, cholesterinsenkende oder Produkte «aus der Region».

«Bei den Halbfabrikaten liegt unser Hauptaugenmerk aktuell vor allem bei Extrudaten auf Basis von Reis, Hirse und Quinoa», so Urs Santschi, Betriebsleiter der E. Zwicky AG. «Aktuell eine der spannendsten Innovationen ist unser glutenfreier Mais-Couscous» erzählt Santschi stolz weiter. Ein klassischer Couscous besteht aus Hartweizen. Das Ziel war, ein glutenfreies Produkt zu erzeugen, das sich auch mit entsprechenden Gewürzen und Gemüsen zubereiten lässt. Nach diesem Produkt verlangen sowohl Industrie als auch Endkonsumenten.

Um innovativ und flexibel bleiben zu können, investiert Zwicky aktuell auch in eine hoch komplexe neue Abfüllanlage. «Keine Stangenware versteht sich», klärt Urs Santschi auf. «Vielmehr ist die neue Maschine ein System, bestehend aus Komponenten von vier verschiedenen Zulieferern, massgeschneidert für die immer vielfältigeren und komplexeren Anforderungen aus dem Lebensmittelhandel und der Nahrungsmittelindustrie».

Die Lebensmittel-Technologie (LT) hat die Geschäftsleitung von Zwicky an der FI Europe in Paris getroffen. Den ganzen Bericht lesen Sie in der aktuellen Print-Ausgabe der LT 01-02.